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Elbschifffahrtsmuseum

Warum schwammen früher regelmäßig Nackedeis auf der Elbe? Kann man Arschbackenbrühe trinken? Und was macht ein Treckbüdel an Bord der Elbschiffe? Antworten gibt es in der neuen Ausstellung des Elbschifffahrtsmuseums in Lauenburg.
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Elbschifffahrtsmuseum

Das Elbschifffahrtsmuseum zeigt eindrucksvoll die tausendjährige Entwicklung der Schifffahrt auf der Elbe vom Einbaum bis zum Tankschiff und besitzt eine einmalige Sammlung von Informationen zu Schiffstypen, Motorisierungen, Mannschaften und Modellen. Durch die bisherige intensive Forschung ist eine hohe Informationsdichte vorhanden.

 

Seit dem 27. September 2014 hat das Elbschifffahrtsmuseum eine neue Ausstellung. Sie stellt unter dem Motto "Mensch-Modell-Maschine" jene in den Mittelpunkt, die die Maschinen und Schiffstypen erdacht, gebaut und bedient haben. Erfahren Sie wie sich die schweren Arbeits- und Lebensbedingungen beim Schiffbau und in der Schifffahrt entwickelt haben.

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Entwicklung des Museums

Die zunehmende Bedeutung des Elbeverkehrs in den 1960er Jahren veranlasste den Magistrat der Stadt Lauenburg/Elbe das seit 1926 bestehende Museum in ein überregionales Elbschifffahrtsmuseum umzuwandeln. So entstand das Museum im ehemaligen Rathaus der Stadt in der Elbstraße 59, mitten in der Altstadt.

 

Es wurden Großexponate wie Dampfmaschinen und Dieselmotoren beschafft und im Gewölbekeller des ehemaligen Rathauses zu einer einzigartigen Ausstellung zusammengeführt. Mehr als 10.000 Arbeitsstunden waren notwendig um dieses Ensemble entstehen zu lassen.

 

Wichtige Unterstützung erhielt das Museum durch den 1967 gegründeten Verein zur Förderung des Lauenburger Elbschiffahrtsmuseums e. V.. Dieser Verein ermöglicht bis heute den Erwerb neuer Exponate. Das unter der Trägerschaft der Stadt Lauenburg/Elbe geführte Museum, bildet mit dem vom Förderverein geführten Schifffahrtsarchiv und dem Raddampfer „Kaiser Wilhelm“ als schwimmendes Museumsobjekt eine Einheit, die sich national und international einen sehr guten Ruf erworben hat.

 
Das Elbschifffahrtsmuseum wurde von August 2010 bis November 2011 im Rahmen des Konjunkturpakets II durch Fördermittel des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein unter besonderer Beachtung der Barrierefreiheit energetisch saniert und restauriert. Insgesamt beliefen sich die Baukosten auf 2,6 Mio. Euro. Ein neu errichteter Zwischenbau, ausgeführt als moderner Stahlbau mit gläsernem Aufzug, verbindet nun die historischen Gebäudeteile miteinander.

Anschließend entwickelte der Museumsplaner Uwe Franzen (Atelier Handwerk) eine neue Ausstellung für das Museum. Die Umsetzung des Ausstellungskonzeptes „Mensch-Modell-Maschine“ wurde mit EU-Fördermitteln aus dem Zukunftsprogramm „Ländlicher Raum“ des Landes Schleswig-Holstein mit knapp 600.000 Euro gefördert. Mit den städtischen Eigenmitteln standen für die neue Ausstellung knapp 1,3 Mio. Euro zur Verfügung. Darüber hinaus flossen bereits unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden in die Erneuerung und Entwicklung der Ausstellung.

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