Auch wenn das Virus für manche gefährlicher ist als für andere – lebensbedrohlich ist es vor allem für die Älteren unter uns und für Vorerkrankte –, so sind wir doch alle gefordert, die Ansteckungsgefahr zu verringern und die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen.

Deshalb sind auch in Lauenburg/Elbe und den angrenzenden Gemeinden Schulen und Kindertagesstätten vorübergehend geschlossen, Ämter werden zeitweise nicht erreichbar sein, Menschenansammlungen sind zu vermeiden. Das trifft Familien und Unternehmen, es trifft auch Vereine, Kirchen, Verbände, Museen und sonstige Institutionen.

Die Weltgesundheitsorganisation, die Bundes- und die Landesregierung fordern uns auf, mitzuhelfen, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen. Das werden wir tun. Denn wenn bei uns die Zahl der Ansteckungen so schnell steigen würde wie das in manchen Ländern schon geschehen ist, dann wäre auch unser leistungsfähiges Gesundheitssystem hoffnungslos überfordert. Jedenfalls sagen uns das alle Experten.

Wir erleben eine Krise, die es so noch nie gegeben hat. Bedroht sind nicht nur die Gesundheit und das Leben vieler Menschen, bedroht ist auch die Existenz von Unternehmen, sind Arbeitsplätze und ist der Zusammenhalt von Familien. Die vorübergehende Schließung von Schulen und Tagesstätten fordert vielen Eltern außerordentliche Anstrengungen ab, zumal sie auf die Hilfe von Großeltern diesmal nicht hoffen können: Gerade für ältere Menschen ist die Ansteckung besonders gefährlich.

Unternehmen brechen Einnahmen weg, es kann zu Liquiditätsengpässen kommen. Neben das unheimliche Virus tritt das Gespenst der Insolvenz. Bund und Land stellen schnelle und großzügige Hilfen in Aussicht. Das ist gut. Das schafft Sicherheit. Darauf verlassen wir uns.

Doch meistern werden wir diese Krise nur, wenn wir nicht auf Hilfsprogramme warten, sondern wenn wir ab sofort alle einander helfen, so gut es geht und wo es geht; jeder an seinem Platz und im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Es gibt keinen Grund zur Panik, auch nicht für Hamsterkäufe, und niemand muss in der Erde versinken. Doch Infizierte brauchen Hilfe. Menschen, die in Quarantäne leben müssen, benötigen Zuspruch und Assistenz bei Einkäufen, Arztkontakten und Behördengängen. Hilfe benötigen auch völlig gesunde Familien mit Kindern und Menschen, die allein leben. Einkäufe sind zu erledigen, Aufgaben rund um Wohnung und Haus sind zu organisieren.

Wir bitten Sie: Meiden Sie direkte Kontakte mit anderen Menschen, so weit das möglich ist, aber helfen Sie, wo Sie können! Wir Norddeutschen wissen: Man kann auch füreinander da sein, ohne sich gleich um den Hals zu fallen. Manchmal kann schon ein Gespräch am Telefon trostreich sein und kleine Wunder bewirken.

Einstweilen müssen wir voneinander Abstand halten - und dennoch zusammenstehen. Das ist nur scheinbar ein Widerspruch. Seien wir in dieser Krise ganz einfach alle füreinander da!

Gemeinsam haben wir im Süden des Lauenburgischen schon so manche Heimsuchung überstanden. Gemeinsam werden wir auch mit SARS-Cov-2 und dessen Folgen fertig werden.

Bleiben Sie gesund!


Andreas Thiede
Bürgermeister der Stadt Lauenburg/Elbe
          Gerd Lüttge
 
        Amtsvorsteher des Amtes Lütau

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