Freie Plätze für deutsch-polnische Jugendbegegnung in der Gedenkstätte Sachsenhausen


Auf Initiative des Kinder- und Jugendbeirats findet vom 30. September bis 05. Oktober 2018 eine deutsch-polnische Jugendbegegnung zum Thema „Opfer – Täter – Zuschauer?“ in der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Sachsenhausen/Oranienburg statt. Jugendliche von 14 bis 18 Jahre können sich für die Jugendbegegnung bei Jugendpflegerin Friederike Betge anmelden (Tel: 04153-5909200, E-Mail: friederike.betge@lauenburgde). Der Teilnahmebeitrag inkl. Programm, Anreise, Unterkunft und Verpflegung beträgt 25 Euro.

In dem mehrtägigen Seminar schauen sich die 15 Jugendlichen aus Lauenburg und Biala Podlaska (Polen) die verschiedenen Perspektiven der Häftlinge des KZ Sachsenhausen, der Täter und der Anwohner in Oranienburg auf die Ereignisse im KZ Sachsenhausen an. Begleitet durch pädagogische Mitarbeiter der Gedenkstätte wird die Gruppe mit Erinnerungsberichten, Dokumenten und in den Ausstellungen der Gedenkstätte Sachsenhausen arbeiten. Die nationalsozialistischen Verbrechen werden in ihrem gesellschaftlichen Kontext betrachtet. Schließlich werden die Jugendlichen sich einen Gedenkort außerhalb der Gedenkstätte anschauen und diskutieren, wie wir heute an die Zeit erinnern können.

Die deutsch-polnische Gruppe wird außerdem gemeinsam mit Filmemacher Till Kind die gemeinsamen Erfahrungen und Eindrücke der Woche in einem Kurzfilm dokumentieren. Sie beteiligen sich dabei an der inhaltlichen sowie filmerischen Ausgestaltung des Films.
Übernachten wird die deutsch-polnische Gruppe in der Jugendherberge Ernst-Reuter in Berlin. Bereits auf einem Vorbereitungstreffen in Lauenburg im August werden sich die Jugendlichen Gedanken über das abendliche Rahmenprogramm in Berlin machen.

Begleitet wird die Jugendbegegnung durch Jugendpflegerin Friederike Betge, Sara Opitz vom Kreisjugendring, Mitarbeiterinnen der polnischen Partnerorganisation OHP und einer Sprachmittlerin. Gefördert werden die Jugendbegegnung und die Produktion des Dokumentarfilms über das Deutsch-polnische Jugendwerk sowie den Jugendfonds und Projektmittel der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Lauenburg/Elbe im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.


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