Veranstaltung zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus


Am 27. Januar jährt sich die Befreiung der Menschen im Konzentrationslager Auschwitz zum 75. Mal. Zum Gedenken an die unzähligen Opfer und zur Mahnung, dass jeder Person, gleich welchen Alters, Geschlechts, religiöser, kultureller und ethnischer Herkunft, mit Respekt und Anerkennung der Menschenwürde begegnet werden muss, laden die Koordinatorinnen der Partnerschaft für Demokratie im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, Friederike Betge und Sara Opitz, um 16.00 Uhr, zu einer Zusammenkunft am Gedenkstein vor dem Lauenburger Schloss ein.

Mit dabei ist auch die Initiativgruppe „Omas gegen Rechts“ sowie die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, die zur Mahnung um 16.00 Uhr die Kirchenglocke läuten lassen wird. Anschließend soll gemeinsam mit den Besucher*innen aus der Biographie der Else Ury von Marianne Brentzel „Mir kann doch nichts geschehen“ gelesen werden. Texte werden bereitgehalten. Die Lesung findet im Sitzungssaal im Fürstengarten 29 statt.

Else Ury war zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts die bekannteste deutsche Jugendbuchautorin und begleitete mit ihren „Nesthäkchen“-Romanen zahlreiche junge Mädchen durch ihre Jugend. Gut behütet und mit wirtschaftlichen Privilegien ausgestattet wuchs sie selber auf und lebte ein anerkanntes und sorgenfreies Leben. Diese das Leben zahlreicher deutscher Haushalte prägende Frau bezahlte ihrerseits die Tatsache, dass sie Jüdin war, mit ihrem Leben. Schritt für Schritt wurde ihr während der nationalsozialistischen Herrschaft ihre Menschenwürde und jeglicher menschlicher Handlungsspielraum aberkannt, bis sie schließlich –ohne dass eine ihrer begeisterten Leserinnen ihr half- im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde.

Alle, die mit gedenken möchten, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Die Partnerschaft für Demokratie wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


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