Markierungsarbeiten und Installation von Landmarkern im Rahmen des Projektes „TaBuLa“ entlang der geplanten Teststrecke


In der 29. Kalenderwoche (15. - 19.07.2019) finden entlang der Teststrecke für den ab Herbst verkehrenden automatisierten Kleinbus Markierungsarbeiten im Straßenraum statt.

Im Projekt TaBuLa (Laufzeit: 01.01.2018 - 30.06.2020) sollen Potenziale und Hemmnisse des Einsatzes automatisierter und vernetzter Fahrzeuge im ÖPNV untersucht und eine Testumgebung für automatisierte Busverkehre unter realen Bedingungen in Lauenburg/Elbe geschaffen werden. Das Projektvolumen beträgt 2,3 Millionen Euro. 1,9 Millionen Euro werden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Förderrichtlinie „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ gefördert. Derzeit läuft die Beschaffung von Fahrzeugen für die angedachten anspruchsvollen Fahrtwege. Es ist derzeit geplant den Testbetrieb in diesem August aufzunehmen.

Damit der automatisierte Kleinbus die geplante Teststrecke selbstständig befahren kann, muss diese in den Bordcomputer des Busses einprogrammiert werden. Dies geschieht mittels einer sogenannten virtuellen Schiene, auf welcher sich der Bus im Straßenraum bewegt. Um den dafür notwendigen Raum dieser virtuellen Schiene festlegen zu können, ist es nötig an der dafür vorgesehenen Teststrecke, welche die Oberstadt mit der Altstadt verbindet, Markierungsarbeiten im Straßenraum vorzunehmen. Diese sollen ab dem 15.07.2019 stattfinden. Es werden dabei nur geringe Eingriffe in den Straßenraum getätigt. So sollen zum Beispiel die bisher nicht markierten Parkstände in der Berliner Straße auf Höhe der Hausnummer 14 erstmalig markiert werden, um die Parkstände visuell vom Fahrstreifen zu trennen, auf welchem der Kleinbus fahren soll. Im Askanierring werden die Parkstände zudem verschoben, damit eine ausreichend breite Fahrbahn für die Begegnungsfälle zur Verfügung steht.

Neben den Markierungsarbeiten werden zusätzlich in der Straße „Großer Sandberg“, welche den östlichen Teil der Teststrecke darstellt, sogenannte Landmarker im Straßenraum aufgestellt. Diese Landmarker sind für die Orientierung des Kleinbusses in diesem Bereich wichtig, da die Straße "Großer Sandberg" ein dichtes Blätterdach aufweist und die GPS-Verbindung des Busses zur dauerhaften Standortbestimmung dort nicht vollumfänglich funktioniert. Damit der Bus dennoch eine dauerhafte Standortbestimmung tätigen kann, werden die Landmarker aufgestellt. Diese werden neben der virtuellen Schiene ebenfalls einprogrammiert. Sie fungieren quasi als Orientierungspunkte, an denen sich der Kleinbus „entlanghangeln“ kann.

Allgemeine Informationen zum Projekt: www.tabulashuttle.de


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