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Lebork / Polen

Schon ein kurzer Trip durch Lebork vermittelt unverkennbar den Eindruck einer deutsch/polnischen Verschmelzung. Dies spiegelt sich insbesondere in der Architektur der seit 1945 polnischen Kreisstadt wieder. Aus der Nachkriegsbebauung ragen Türme von Kirchen und anderen historischen Gebäuden heraus, die von einer siebenhundertjährigen Geschichte der Stadt zeugen. Hierzu zählen die aus den 15. Jahrhundert stammende Sankt-Jakobi-Kirche und die Deutsch-Ordensburg, heute Sitz des Amtsgerichts.
Die erste Erwähnung von Lebork wird mit 1285 datiert. Mit der Übergabe der Stadtrechte durch den Danziger Fürsten Msciwoj II.
1341 setzte die deutsche Geschichte ein. Als die Kreuzritter in Lebork ihre Festung errichten und die Stadt bis 1454 in den Ordensstaat eingliedern und als wichtigen Verteidigungs- und Grenzort nutzen. Seit 1657 gehörte Lebork zur Mark Brandenburg. 1777 wurde die Stadt zwischen Slupsk (Stolp) und Gdansk (Danzig) an die Region Pommern angekoppelt.
Die Kleinstadt am Fluss Leba gewinnt an Bedeutung als dort 1870 die Bahnverbindung mit Danzig und Stettin hergestellt und Lauenburg/Pommern zum wichtigsten Eisenbahnknotenpunkt wird. Was mit Sicherheit nur wenige Europäer wissen, in Lebork wurde 1860 einer der Erfinder des Fernsehens Paul Nipkow (nipkowsche Lochscheibe) geboren, er starb 1940 in Berlin.

Lebork heute
Die heutige Stadt Lebork erstreckt sich auf einer Fläche von 18 qkm, hat 37.000 Einwohner und verfügt über eine gut ausgeprägte Infrastruktur, 6 reguläre Buslinien, ein Krankenhaus (293 Betten), 2 Pflegeheime, 2 Kinderheime, 5 Apotheken, diverse Facharztpraxen und 9 Zahnarztpraxen. Im Bereich Freizeit und Kultur stehen den Einwohnern von Lebork unter anderem ein Kino, ein Museum, eine Galerie, ein Kulturhaus sowie drei Sportplätze, eine große und 15 kleinere Sporthallen, ein Hallenbad, 11 Tennisplätze, 8 Handball- und 3 Basketballspielflächen sowie 2 Schießsportanlagen zur Verfügung. Das Stadtbild wird ferner von insgesamt 8 Kirchen (6 römisch-katholische, eine evangelisch-augsburgische und eine der Pfingstgemeinde) geprägt. Bis zum Jahr 2000 verlief die Verkehrsader zwischen Stolp und Danzig direkt durch die Innenstadt. Vor einem Jahr wurde die Stadt durch den Bau einer Ortsumgehung von der Verkehrslast befreit. Seit 1996 pflegt Lebork internationale Kontakte mit Sokal (Ukraine) und Gummersbach (Bund ehemaliger Lauenburger). Seit 1998 engagiert sich Lebork mit Peine (Norddeutsches Wasserzentrum) in der Umsetzung von Ökologie und Naturschutzrichtlinien der europäischen Union.

Der Gesamteindruck der Stadt heute
Lebork ist eine saubere, gepflegte Stadt mit liebevoll sanierten Häusern, Fußgängerzonen und einem beeindruckenden Angebot in den Bereichen, Kleingewerbe, Sport und Kultur.
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